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Projekt Hühnerhaltung

"Ich wollt ich wär ein Huhn..."

Hahn "Erich", Welsumer/ Zwerg-Brakel Mix 

Die Geschichte dahinter:

Der Verein wurde 1980, für die Gemeinschaft der "Kleintierzucht- und Naturfreunde" gegründet. Es sollte nicht nur um die Bürger, in und um Steinstücken gehen, sondern auch um das Hobby Kleintiere und das Thema Natur im Allgemeinen. Beim Thema Kleintiere, drehte sich alles um die Züchtung von Kaninchen und die Haltung von Hühnern, Tauben, Wellensittichen, Nymphensittichen und Kanarienvögeln. Anfänglich gab es unter den Vereinsmitgliedern viele Kaninchenzüchter. Mit den Jahren wurden es leider immer weniger. Dann schließlich vor ein paar Jahren, wurden die Austellungen zum jährlichen Sommerfest vollständig eingestellt, da die meisten Kaninchenzüchter ihr Hobby aus Altersgründen aufgaben und es keinen Züchternachwuchs gab. Der Verein selbst hält nach wie vor Hühner, einige Ziervögel und Tauben und möchte auch zukünftig, so lange es möglich ist, daran festhalten.

Bis vor einigen Jahren, gab es nur noch eine Hand voll Hühner. Einige waren schon recht alt und verstarben über die Zeit. Zum Schluss blieb nur noch eine Henne aus der alten Gruppe übrig, unsere "Margot", eine wunderschöne Zwerg-Brakel Henne. (Bild 5, hinteres Huhn). Es kam der Gedanke auf, die Hühnergruppe wieder zu vergrößern. So entstand das Projekt "Hühnerhaltung". Es fanden sich ein paar Damen unter den Mitgliedern, die sich dem Ganzen annahmen, von privat ein paar Hühner kauften und die fast leeren Gehege wieder mit fröhlichem Gegacker füllten. Für das Hühnerhaltungsprojekt wurde der Platz für die Hühner erweitert und so zogen die Tauben in die alten Taubenverschläge, auf dem oberen Geländeteil. Der ganze Stolz der Hühnergruppe war Hahn "Erich". Er war der Abkömmling von Welsumer Hahn "Bruno", der später abgegeben wurde und unserer alten "Margot". Erich war ein sehr aufmerksamer Hahn, er hatte alles im Blick und kümmerte sich hervorragend um seine Mädels.


Projekt-Ziel:


Durch das Projekt, soll Vereinsmitgliedern und Interessierten Vereinsbesuchern, die Hühnerhaltung nahe gebracht werden. Auch findet einmal in der Woche, am Sonntag, der sogenannte "Hühnerstammtisch" statt. Wer mehr zum Thema Hühnerhaltung wissen möchte, kann sich dort gern informieren. Bei Interesse bitten wir Sie, vorher eine Mail an uns über die Kontaktadresse zu schreiben.


Kontakt "Hühnerstammtisch"

Der neue Hahn im Stall

Zwei sind einer zuviel...!


Nach einem missglückten Brutversuch, schlüpfte aus 5 Eiern nur ein Küken. Dieses kleine Küken wuchs zu einem stolzen Hahn heran. Da aber Vater Erich und Sohn Gigi nicht zusammen bleiben konnten, wurde entschieden Vater Erich abzugeben. Er fand sein neues Zuhause bei einem Hühnerfreund. Dort lebt er nun in einer wunderbaren Damengruppe, in der er sich sofort wohl fühlte. Seinen Platz übernahm sein Sohn.

Nun gefällt es allerdings nicht jedem in der Nachbarschaft, wenn ein Hahn kräht. Gigi musste leider ebenfalls die Hühnergruppe verlassen. Auch ohne Hahn kommen die Damen bestens zurecht, doch des fröhlich schallende "Kikiriki" von Gigi, Erich oder auch Bruno gab dem Projekt eine Ursprünglichkeit, die ohne Hahn nicht das Gleiche ist. Doch aus Rücksichtnahme auf die Nachbarn und um unser Hühnerprojekt nicht in Gänze zu gefährden, haben wir uns entschieden, die Gruppe zukünftig ohne Hahn zu halten.

Die Tauben, Finken und "Papageien"

Es tummeln sich auch noch andere gefiederte Freunde im Verein. Von zugeflogenen Brieftauben und kleinen Möwchen, über Wellenstittiche, Kanarienvögel, Finken und Agaponiden, bis zu Großsittich, war alles vertreten. Zu Beginn waren es viele Vögel, die in den Volieren munter zwitscherten. Mittlerweile hat sich auch hier der Bestand deutlich reduziert. Aktuell befinden sich noch 3 Tauben, 3 Wellensittiche, 2 Finken und 5 Kanarienvögel in der Anlage. Von unseren kleinen Möwchen ist nur noch eine Vertreterin übrig geblieben; unsere Oma "Lilly". Genau kann es keiner mehr sagen, doch die alte Dame ist schon weit über 10 Jahre alt. Sie teilt sich ihr Heim mit Brieftaube "Turtel" und der kleinen Türkentaube "Zaphira", die als verletzter Pflegling zu uns kam und bleiben durfte. Eine Auswilderung ist bei Zaphira nicht mehr möglich, da sie durch die Folgen ihrer Verletzung nicht in Freiheit überleben würden. Alle drei dürfen bei uns, in bester Betreuung, zusammen alt werden.

Abschied von Margot

Abschied von Margot

Es ist immer traurig, wenn ein geliebtes Tier verstirbt. In diesem Fall war es ein besonders schwerer Abschied. Margot, unsere dienstälteste Henne, ist am 12. Juli 2025 gestorben. Sie wurde solze 10 Jahre und 4 Monate alt. Für ein Huhn ein fast biblisches Alter. Margot war die letzte Zwerg Brakel-Henne, von den "alten" Vereinshühnern. Die hübsche Henne mit den schwarzen Knopfaugen war auch die Mutter von unserem Hahn Erich. Margot wurde von einem Vereinsmitglied in einem selbstgemalten Bild verewigt und ziert nun die Wand im Vereinsheim. So bleibt sie uns noch lang in Erinnerung. 

Achtung IGEL!

Seit Ende 2025 überwintern zwei Igel im alten Finken- und Kanarienquartier. Nepomuk und Borstel. Nepomuk wurde von benachbarten Vereinsmitgliedern im Garten gefunden. Sie baten um Hilfe, denn er hatte sich an seinem Bein verletzt. So verbrachte vor seiner Einquartierung im Verein, eine Zeit in der Tierklinik Düppel. Nach seiner Genesung fand er einen igelgerechten Unterschlupf in der alten Voliere und kann hier die kalten Tage, bis zum Aufwachen im Frühjahr verschlafen. Borstel wurde ebenfalls von einem Vereinsmitglied im Garten gefunden und da er noch viel zu klein und Untergewichtig für den Winterschlaf war, wurde er erstmal aufgepeppelt und durfte dann, genau wie Nepomuk im Verein sein Schlafplatz für den Winter beziehen. Hier warten sie nun auf die warmen Tage und auf den Start in den Frühling. (März 2026)